Bildung umfasst in der Kindertagesstätte PARAMECIUM nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten, sondern wird als anhaltender, individueller und aktiver Prozess der selbsttätigen Weltaneignung betrachtet.

Dabei sollen den Kindern ErzieherInnen zur Seite stehen, die sie mit ihren Fragen und Anliegen ernstnehmen und sie in allen möglichen Entwicklungsbereichen begleiten, fördern und herausfordern. Dazu zählen sensorische, motorische, emotionale, ästhetische, kognitive und sprachliche Entwicklungsbereiche (vgl. Schäfer, 2003).

Zentrale Idee und somit eine Richtschnur durch alle inhaltlichen Schwerpunkte der KiTa PARAMECIUM hindurch ist, den Kindern eine angenehme Lebens- und Lernatmosphäre zu vermitteln, in der sie statt Leistungsstress Lust und Freude durch Spontaneität erleben, statt enger Strukturen erweiterte Strukturen, statt Überbehütung mit Restrisiko leben lernen, statt einer "Verkopfung" lebendiges Lernen erfahren, statt verplanter Zeit selbstgestaltete Zeit zur Verfügung haben, statt Einengung in den Ausdrucksmöglichkeiten die hundert Sprachen des Ausdrucks ausleben können, statt Konfliktscheue Konfliktfreudigkeit mit weitgehender Selbstregulierung leben und erleben (vgl. Regel, Kühne: Arbeit im Offenen Kindergarten, Freiburg 2001).

Kathrin Meiners wirkt im Paramecium als Forscherin und Fortbildnerin. Sie ist Vorsitzende des Fördervereins der Kindertagesstätte.