Die Mutter eines autistischen Jungen besuchte ihn in der Einrichtung, in der er betreut wurde, gemeinsam mit seiner Betreuerin, Maria Aarts. Sie sah, dass die beiden einen sehr guten Kontakt miteinander hatten, den sie sich doch so sehr mit ihrem Sohn wünschte. Die Mutter forderte Maria auf ihr zu zeigen, wie sie ebenfalls einen solch guten Kontakt zu ihrem Sohn entwickeln könne.

Dieses Erlebnis war die Initialzündung für Maria Aarts darüber nachzudenken, wie sie dass Wissen, das sie als pädagogische Fachkraft mitbrachte, an die Mutter übermitteln könnte, um Mutter und Sohn in ihrer Beziehung unterstützen zu können.

 

Maria Aarts nutzt die Kraft von Bildern & Videos, um die Informationen, die aus Interaktionen herauszulesen sind, zu verstärken. Damit ließen sich diese Informationen möglichst konkret und unterstützend statt Problem beladen übermitteln, beispielsweise an Eltern, aber auch an pädagogische Fachkräfte.

 

Die Informationen entwicklungsunterstützender Interaktionen sind keine „neue Erfindung“, sondern gründen sich auf intuitiven Verhaltensweisen, die Eltern oder Fachkräfte in der Begleitung ihrer Kinder nutzen. Dieses Repertoire intuitiver Verhaltensweisen arbeitet Marte Meo heraus, um es gezielt bei Entwicklungs- oder Kommunikationsschwierigkeiten einzusetzen oder um Entwicklungs- und Kommunikationsprozesse zu unterstützen.