Die Idee kam aus Reggio Emilia, einer norditalienischen Kleinstadt, Ort der weltweit bekannt gewordenen Reggiopädagogik. Reggianische Pädagogik kann man kurz gefasst an Schwerpunkten ausmachen wie: Partizipation aller Beteiligten auf verschiedensten Systemebenen, ausgefeilte Formen von Beobachtung und Dokumentation, die Mitarbeit von sogenannten Atelierista in den reggianischen Einrichtungen als Künstler, die vor Ort mit den Kindern arbeiten.

1996 wurde in Reggio Emilia die erste Remida gegründet: Materialssammelstelle und vieles weitere darüber hinaus: Präsentations- und Ausstellungsort, Ort des Nachdenkens und Durchleuchtens, der Irritierens von Gedanken und neu Sortierens. 

Remida ist ein Ort, an dem Material aus Handwerk, Handel, Industrie, das übrig ist, gesammelt wird und Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt wird.