Das Curriculum der Weiterbildung orientiert sich an den Zertifizierungs-Richtlinien der größten deutschen Systemischen Gesellschaft (DGSF), deren akkreditiertes Mitglied das koelner-institut ist.

 

Die DGSF hat ihre Richtlinien am 23.9.2015 erneuert und ihre Mitglieds-Institute nun informiert: Die Weiterbildung "Systemische Beratung" entspricht ab sofort auch den Anforderungen und Qualitätsstandards des Dachverbandes, der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB); die DGSF darf nun den Titel "Systemische Beraterin, DGSF/DGfB" bzw. "Systemischer Berater, DGSF/DGfB" vergeben. Das koelner institut ist ein von der DGSF-anerkanntes Weiterbildungsinstitut mit einem DGSF-anerkannten Beratungsweiterbildungsgang. 

 

Wer unsere WB erfolgreich abgeschlossen hat, kann mit unserem Zertifikat das Zertifikat „Systemische Beraterin (DGSF/DGfB)“ bzw. „Systemischer Berater (DGSF/DGfB)“ erhalten.

 

Am 17.10.2015 (und mit kleinen Änderungen am 6.11.) haben wir unser Curriculum an die Neuerungen angepasst und alle laufenden und zukünftigen Weiterbildungen umgestellt. 

 

Das neue Curriculum der DGSF (siehe im Original hier) und damit auch des koelner-institutes:

 

Die Regeldauer des Weiterbildungsganges beträgt min. zwei Jahre (im koelner-institut: 26 Monate) mit einer Mindestanzahl von 570 Unterrichtseinheiten (1 UE = mind. 45 Min.).

 

Inhalte der Weiterbildung „Systemische Beratung“

 

Theorie und Methodik (220 UE)

  1. Theoretische Grundlagen systemischer Beratung und unterschiedlicher Klientensysteme (Familien, Gruppen, Teams, Institutionen, Organisationen); historische Grundlagen und aktuelle Entwicklungen des systemischen Arbeitens; soziale und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
  2. Das Profil von Beratung als psychosoziale Dienstleistung; Verstehen besonderer Klientensysteme vor dem Hintergrund neuer Theorien, z. B. mehrfach belastete Familien, Armut, Krankheit, Migration; Motivation, Ziel- und Auftragsklärung für die Beratung/für das Counseling.
  3. Systemische Grundhaltungen; Lösungs- und Ressourcenorientierung; Prozessorientierung; Kontextsensibilität; Entwicklung einer professionellen, beraterischen Identität.
  4. Kontextanalyse; Auftragsklärung; komplexe Systeme und ihre Vernetzung; Analyse und Dynamik von Institutionen und Organisationen; Veränderung und Krisen in Klientensystemen; Qualitätssicherung.
  5. Systemische Gesprächsführung und Fragetechniken; Moderationstechniken; Interventionsmöglichkeiten; kreative und darstellende Methoden; interinstitutionelle Kooperation.

Systemische Supervision (100 UE)

  1. 100 UE angeleitete fortlaufende begleitende Supervision (als Gruppen- bzw. Einzelsupervision) der systemischen Beratungspraxis.
  2. Während der Weiterbildung ist mind. eine Arbeitssitzung (live oder per Video oder Audio) in der Weiterbildung oder in der Supervision vorzustellen.

Berufsfeldrelevante Selbsterfahrung / Selbstreflexion (100 UE)

 

Die Selbsterfahrung umfasst 100 UE und bezieht sich auf die aktuelle Berufs- und Lebenssituation sowie die Herkunftsfamilie.

 

Angewandte Systemische Praxis & Intervision / Peer-Gruppe (150 UE)

  1. 80 UE Intervision werden von den WeiterbildungsteilnehmerInnen in Kleingruppen selbst durchgeführt.
  2. Der/die WeiterbildungsteilnehmerIn führt (bis max. zwei Jahre nach Beendigung der Weiterbil- dung) mindestens 70 Beratungsstunden unter begleitender Supervision durch.
  3. Die während des Weiterbildungsganges durchgeführten systemischen Beratungen werden unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen dokumentiert (Protokollierung des für die jeweilige Sitzung zentralen Prozesses und der Interventionen).
  4. Der/die TeilnehmerIn weist drei ausführlich dokumentierte abgeschlossene Beratungsprozesse (Fallberichte) nach, von denen ein Prozess mind. 5 Sitzungen umfasst.

Das Curriculum der DGSF (siehe im Original hier). 

 

Besonderheit koelner-institut:

Der Marte-Meo-Praktiker ist integriert (inhaltliche Informationen unter Marte Meo).

Der aufbauende Abschluss des Marte-Meo-Therapeuten bzw. -Collegue-Trainer ist möglich.

 

Der Abschluss der Weiterbildung erfolgt durch ein Abschlusskolloquium.

 

Organisatorische Ausdifferenzierung des Curriculums:

 

1.     In den 26 Monaten gibt es insgesamt 34 K-Gruppen-spezifische Weiterbildungstage (im Durchschnitt je 9 UE; siehe Website „Termine K2“, „Termine K3“, „Termine K4“ oder „Termine K5“)

Das sind 300 UE – formal (vgl. DGSF-Richtlinien) teilen sie sich auf in Theorie und Methodik 150 UE, Systemische Supervision (50 UE), berufsfeldrelevante Selbsterfahrung / Selbstreflexion (100 UE).

2.     Weitere 70 UE in Theorie und Methodik werden in K-Gruppen-übergreifenden Veranstaltungen/ Workshops des koelner-institutes und seiner Kooperationspartner (siehe Website „Aktuelles“ sowie Rundmails) besucht. Hier sind nach Absprache auch Anerkennungen von Hochschulveranstaltungen (in Bezug zu Beratung) oder anderer Weiterbildungen möglich.

3.     Die Teilnehmer*innen treffen sich selbstorganisiert in Peergroups (Räumlichkeiten stehen zur Verfügung). In den 26 Monaten in einem Umfang von min. 120 UE; also z.B. 20 mal (mit im Durchschnitt je 6 UE) – formal sind das 120 UE "Systemische Praxis & Intervision / Peer-Gruppe" (80 UE).

4.     Die Weiterbildungsteilnehmer*innen führen mindestens 70 Beratungsstunden (70 UE angewandte Systemische Praxis) unter begleitender Supervision durch (max. 20 UE können bis max. 2 Jahre nach Weiterbildungsende nachgereicht werden).

5.     50 weitere UE Systemische Supervision werden in der offenen Supervisionsgruppe (aktuelle Termine siehe Website) durchgeführt. Wenn max. 20 UE von den 70 UE angewandte Praxis nach den 26 Monaten stattfinden (vgl. vorheriger Punkt), werden diese ebenfalls in der offenen Supervisionsgruppe supervidiert.